, Schönbächler Paul

NLB: Schon fast am Ziel

Besser als zu Saisonbeginn erwartet ist die Ausgangslage des Wädenswiler Männerteams in der Nationalliga B. Der vorhersehbaren Auswärtsniederlage bei Rapperswil-Jona liess das junge Fanionteam zu Hause einen knappen 6:4-Heimsieg gegen die drittplatzierten Zürcher Young Stars folgen. Noch in der Vorrunde waren die Grünschwarzen den Stadtzürchern noch klar unterlegen gewesen.

Nicht viel auszurichten hatten Lukas Ott, Leon Widmer und Ersatzspieler Leandro Marcarini beim makellosen Tabellenführer und Aufstiegskandidaten. Nur gerade Ott konnte den A20 klassierten Denis Bernhard herausfordern und ihm sogar zwei Sätze abknöpfen. Eine Glanzleistung lieferten Ott/Widmer im Doppel ab: Gegen die beiden mit der Höchstklassierung eingestuften Rosenstädter traten sie angriffig und risikofreudig an und hatten dabei sicher auch das Glück auf ihrer Seite: 10:12, 10:12 und 7:11 sollte der Spielleiter schliesslich zu Gunsten der Aussenseiter notieren können. In der laufenden Saison ist das Doppel zu einer der Wädenswiler Stärken gewachsen: Nicht weniger als neun der bisher elf gemeinsam bestrittenen Doppel haben Ott/Widmer bislang für die Linksufrigen entschieden. 

Wie schon in den bisherigen Partien dieses Jahres musste für den einen Trainingsrückstand aufweisenden Jozef Ondis auf Wädenswiler Seite Ersatz gefunden werden. Zu seinem Debüt kam dabei Leon Mamié, der sich bestens einfügte und mit einem Einzelerfolg einen wichtigen Beitrag zum nachmaligen knappen Heimsieg leistete. Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Stadtzürcher konnten auf die bewährten Dominik Moser und Samir von Däniken zählen. Beide leisteten dem Heimteam starke Gegenwehr und sorgten auch für die 0:2-Führung für die Gäste. Diese glich das Wädenswiler Trio nicht nur sofort aus, sondern drehte den Spiess sogleich um und lag schon vor dem Doppel mit 4:2 vorne. Nach gewonnenem Doppel setzte Widmer gleich nach und brachte die Heimmannschaft uneinholbar mit 6:2 in Führung. Nicht viel fehlte zum noch deutlicheren Erfolg der Gastgeber: Mamié wuchs in der allerletzten Begegnung über sich hinaus und lag sogar mit 2:1 Sätzen in Führung. Die letzten beiden Durchgänge konnte er aber dem anstürmenden von Dänikens nicht mehr standhalten und unterlag schliesslich doch noch.

In den letzten drei Runden dieser Schicksalsmeisterschaft warten mit Ostermundigen, Neuhausen und Rio Star Muttenz nun noch direkte Konkurrenten um den Ligaerhalt, der mit dem Heimsieg über die Zürcher Young Stars schon bald Tatsache sein dürfte. Punkte werden sich auch die Konkurrenten gegenseitig noch streitig machen, so dass sich die Wädenswiler Sorgen auf ein Minimum verkleinern dürften. Noch darf aber sicher nichts verschrien werden: Schon das nachverschobene Rückrundenspiel gegen Ostermundigen vom 27. Februar muss mit der nötigen Konzentration und Seriosität in Angriff genommen werden.

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