, Schönbächler Paul

NLB: Ligaerhalt geschafft! - Wädenswiler holen die nötigen Punkte

Die positive Nachricht vorweg: Das junge Wädenswiler Fanionteam schlägt zu Hause Ostermundigen hoch mit 8:2 und holt die für den Ligaerhalt noch fehlenden Punkte. 

Noch in der Vorrunde musste sich Wädenswil auswärts den Bernern knapp mit 4:6 geschlagen geben. Lukas Ott und Leon Widmer zogen ihre Lehren daraus und verbesserten sich zusammen mit dem aus der 1. Liga nachgerückten Léon Mamié, was zum komfortablen Heimerfolg führte. Gleich in der ersten Einzelrunde zogen das Platzteam vorentscheidend auf 3:0 davon. Überraschend konnte Mamié auch bei seinem zweiten Auftritt in der Nationalliga punkten und ebnete seinen jüngeren Mitspielern den Weg zu einem weiteren Volltreffer. Widmer erhöhte im zweiten Einzel auf 4:0, bevor dann Mamié hauchdünn unterlag. Erst im entscheidenden fünften Satz musste sich der clever aufspielende Ersatz mit 10:12 geschlagen geben. Ott stellte mit seinem zweiten 3:0-Sieg nicht nur den alten Abstand wieder her, sondern dominierte anschliessend mit Widmer auch das Doppel. Mit der 6:1- Führung hatten die Linksufrigen ihr Minimalziel schon erreicht und wollten sich nun noch weiter nach der Decke strecken. 

Angeleitet vom Coachgespann Gary Seitz/Daniel Ott umschifften die  Grünschwarzen auch schwache Momente und punkteten auch in der letzten Einzelrunde nochmals. Während Ott und Widmer ihre Einzelbilanz weiter aufpolierten und das Gesamtskore auf 8:1 erhöhte, bewies Mamié, dass er nicht nur als Racketlon-Spieler Spitzenklasse ist, sondern auch in der "Teildisziplin" Tischtennis nach wie vor brandgefährlich ist. Zwar musste er eine zweite Niederlage einstecken, durfte aber dennoch mit seiner Leistung sehr zufrieden sein.

Bereits zwei Runden vor Schluss haben sich die als krasse Aussenseiter in die Meisterschaft gestarteten Wädenswiler nun für die nächste Saison als Teil der zweithöchsten Spielklasse empfohlen. Trotz des Ausfalls von Stammspieler Jozef Ondis konnten Lukas Ott und Leon Widmer zusammen mit den jeweils eingesetzten Ersatzspielern den nicht einfachen Kurs beibehalten und mussten sich in der Rückrunde nur gerade Gruppen- und Aufstiegsfavorit Rapperswil-Jona beugen. Nebst ihnen muss auch den beiden Coaches zum Erfolg gratuliert werden: Sie gaben den jungen Aktiven die nötige Sicherheit, trieben sie im richtigen Moment zur sportlichen Höchstleistung, ohne diesen dabei die Freude am Spiel zu nehmen.

Unbeschwert dürften die Linksufrigen nun die beiden letzten Runden in Neuhausen und gegen Rio-Star Muttenz bestreiten. Deren Mannschaften werden unter einem massiv grösseren Druck stehen, haben sie doch noch Pratteln im Nacken, das mit den beiden nun definitiv relegierten Gruppenletzten Ostermundigen und Kriens leichtes Spiel haben sollte.

 

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